Wegbeschreibung
Startpunkt ist der Bahnhof in Bayerisch Eisenstein (auch gut mit der Waldbahn zu erreichen). Von dort geht’s über die Grenze nach Tschechien und zum Wegekreuz Debrnik. Der Weg führt ab hier lange durch dichten Wald, bis man auf die Straße trifft. Diese verläuft über Kilometer im leichten auf und ab schnurgerade gerade dahin. Der Grund des geraden Verlaufs: hier befand sich einst der „Eiserne Vorhang“.
Das Gelände ist wird nun offener. Die Blicke gehen weit über die Grashochebenen bis hin zu den sich anschließenden Bergen. Immer wieder erinnern „Bilderbücher“ am Wegesrand an längst nicht mehr existierende Orte. Kurze spannende Texte erzählen von der Vergangenheit.
Über Prášily gelangt man an den verwunschenen Chinitz-Tettauer Schwemmkanal mit seinen kleinen, gebogenen Brückchen. Entspannt radelt man über Kilometer nebenher bis man an die hölzerne Rechelbrücke gelangt.
Über das quirlige Modrava erreicht man schließlich das Ziel der ersten Tagesetappe: das auf einer wunderschönen Hochebene gelegene Horská Kvilda.
Auf dieser Hochebene radelt man auch zu Beginn des zweiten Tages. Vorbei am geschäftigen Kvilda geht es durch lichten Wald bis zur Quelle der Warmen Moldau.
Kurz vorm Grenzübergang „Teufelshänge“ ist ein Stopp in Bučina ein Muss: ein mahnendes Stück vom alten Grenzzaun samt Wachturm regt zum Nachdenken an.
Über Finsterau mit seinem Freilichtmuseum und Mauth mit einem schönen, kleinen Badesee strampelt man entlang dem Felswandergebiet weiter bis zum Nationalparkzentrum Lusen mit dem weitläufigen Tierfreigelände und dem mächtigen Baumei.
Von hier ist dann auch nicht mehr weit bis zum Tagesziel Nummer 2: Spiegelau.
Wie am Ende von Tag 2 verläuft auch an Tag 3 der Weg erstmal durch urtümlichen, dunklen Wald. Dann taucht die große Wasserfläche der Trinkwassersperre Frauenau mit der Silhouette des Rachel dahinter auf. Ein kurzes Stück weiter passiert man das weiße Schloss von Buchenau, um dann bergauf bis zur schwarzen Kapelle in Spiegelhütte zu radeln.
Ein guter Rastplatz ist Scheuereck mit dem wunderschönen Blick auf den Falkenstein und auf das sich vor einem ausbreitende Hirschgehege.
Über das Haus zur Wildnis nahe Ludwigsthal gelangt man an den schnell dahin fließenden Regen und schließlich zurück zum Ausgangspunkt nach Bayerisch Eisenstein zu Füssen des Großen Arbers.
Die Tour ist zum größten Teil dem Radlführer "Genussradeln im Bayerischen Wald" entnommen.
Erschienen im SüdOst Verlag, ISBN 978-3-95587-791-0
Wegbeschaffenheit
Geteerte Radwege oder (Neben-) Straßen.
Unbefestigte Forstwege.
Anforderung
Gute Kondition
Einkehrmöglichkeiten
Mehrere am Wegesrand
Übersichtskarte zum Download
gpx-Datei zum Download
Impressionen

Die Wanderkarten wurden erstellt durch:
Kartographie Muggenthaler, Regen


























